Ein Wunder-volles Projekt der Klasse 10 b

 

Mittwoch, 3. Stunde Projektunterricht. Wie bitte? Projekt im 45-Minuten-Takt, wie soll das gehen?

 

Aber es ging dann doch. Von den Schülern selber kam der Vorschlag, sich mit den sieben neuen Weltwundern zu beschäftigen, die ja im Juli 2007 proklamiert worden waren. Zum Glück hatten wir genau in der Stunde sogar einen Computerraum zur Verfügung und konnten die ersten Recherchen ganz bequem in der Schule erledigen.

 

Bald stand das Konzept: Acht Arbeitsgruppen wurden gebildet, für sieben neue und das einzige erhaltene alte Weltwunder (die Pyramiden von Gizeh). Die Schüler arbeiteten sehr konzentriert, zu den wöchentlichen 45 Minuten kam viel häuslicher Einsatz und schon bald konnten die Ersten ihre Ergebnisse präsentieren. Der Zeitplan, den wir uns am Anfang gegeben hatten, wurde problemlos eingehalten. Selbst als ein Schüler die Klasse verließ und eine Schülerin dazu kam, lief alles wie geschmiert weiter. Die frei gewordenen Aufgaben wurden ganz selbstverständlich umverteilt, und „die Neue" (Angela Bayer) überzeugte alle schnell durch ihre Hilfsbereitschaft und Tatkraft.

 

So entstanden neun liebevoll ausgearbeitete Tafeln, die beim Schulfest schon bewundert werden konnten. Wenn weiter alles nach Plan läuft, sollen sie nach den Ferien im renovierten Eingangsbereich/Flur vor dem Direktorat aufgehängt werden. Ich freue mich schon darauf und hoffe, dass auch viele Schüler der dann schon ehemaligen 10 b an der Vernissage teilnehmen werden.

 

Übrigens: Kennen Sie alle sieben der neuen Weltwunder? Nein? Hier sind sie:

die Chinesische Mauer, Chizen Itza, die Christusstatue in Rio, das Kolosseum in Rom, Machu Picchu, die Felsenstadt Petra, das Taj Mahal.

 

Und wenn Sie sich wundern, warum wir neun Schautafeln erstellt haben: die achte zeigt die Lage der Weltwunder auf einer Weltkarte, die neunte einen kurzen Abriss der Geschichte der neuen Weltwunder.

 

R. Heinold